Energieberatung in Backnang

Gas und Öl decken fast 80 Prozent der Backnanger Wärme

Die Stadt Backnang hat ihre kommunale Wärmeplanung fristgerecht Ende 2023 vorgelegt. Darin steht, womit hier geheizt wird: rund 50 Prozent Erdgas, 28 Prozent Heizöl. Holz kommt auf 0,4 Prozent, Strom und Umweltwärme zusammen auf 1,9 Prozent. Der gesamte Wärmebedarf der Stadt liegt bei 440 Gigawattstunden im Jahr.

Der Gebäudebestand besteht überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern. Das ist für die Frage, wie es weitergeht, entscheidender, als es zunächst klingt.

Einfamilienhaus mit Photovoltaikanlage auf dem Dach aus der Luft

Unsere Leistungen für Ihre energetische Sanierung

Von der ersten Beratung bis zur Auszahlung Ihrer Förderung begleiten wir Sie durch alle Schritte. Wir arbeiten von Leutenbach aus, rund zwanzig Autominuten von Backnang – wir kommen zum Termin vorbei, statt aus der Ferne über Fotos zu beraten.

Fördermittel (KfW, BAFA)

Sichern Sie sich maximale finanzielle Unterstützung für Ihre Sanierung in Backnang und Umgehbung. Wir prüfen alle verfügbaren Förderprogramme, stellen die Anträge und begleiten Sie bis zur Auszahlung.

Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)

Erhalten Sie einen klaren, schrittweisen Plan für die Sanierung Ihres Gebäudes. Mit staatlicher Förderung von 50% der Beratungskosten und zusätzlichem 5 % Bonus bei Umsetzung der Maßnahmen.

Baubegleitung

Stellen Sie sicher, dass Ihre Sanierungsmaßnahmen fachgerecht umgesetzt werden. Profitieren Sie von kontinuierlicher Kontrolle und Dokumentation für Ihre Förderanträge.

KfW-Sanierung

Sanieren Sie Ihr Gebäude zum Effizienzhaus und profitieren Sie von den höchsten Fördersätzen. Wir planen mit Ihnen die optimale Kombination aus Einzelmaßnahmen für maximale Energieeinsparung.

Fachplanung

Erhalten Sie präzise technische Planungen für Ihre Sanierungsmaßnahmen. Alle notwendigen Berechnungen und Nachweise für Handwerker und Förderstellen aus einer Hand.


Was den Backnanger Gebäudebestand ausmacht

78 Prozent fossil beheizt

Rund 50 Prozent der Wärme kommen aus Erdgas, 28 Prozent aus Heizöl. Holz, Strom und Umweltwärme decken zusammen gut zwei Prozent.

440 Gigawattstunden im Jahr

So groß ist Backnangs Wärmebedarf. Das Potenzial erneuerbarer Energien vor Ort beziffert die Stadt auf 130 Gigawattstunden – ein knappes Drittel davon.

Sanieren wirkt messbar

Eine tiefgreifende Sanierung senkt den Wärmebedarf um rund 74 Prozent, eine moderate um 38 Prozent. Welcher Weg sich für Ihr Haus rechnet, ist eine Rechenfrage.

Ohne kommunalen Zuschuss zählt jeder Euro aus Berlin

Backnang sagt es auf der eigenen Website deutlich: Ein städtisches Förderprogramm für Solaranlagen gibt es derzeit nicht. Anders als in Waiblingen, wo bis zu 2.500 Euro aus dem Stadtsäckel dazukommen, bleibt es hier bei Bund und Land.

Das macht die Bundesförderung nicht kleiner – die Zuschüsse von BAFA und KfW sind um ein Vielfaches größer als jedes kommunale Programm. Es macht aber die Sorgfalt wichtiger. Wer in Backnang einen Antrag falsch oder zu spät stellt, hat keinen zweiten Topf, der den Fehler auffängt.

Worauf es ankommt: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt sein. Die Reihenfolge von Sanierungsfahrplan, Antrag und Auftragsvergabe ist vorgeschrieben. Und der iSFP-Bonus von fünf Prozentpunkten gilt nur, wenn der Fahrplan vor den Maßnahmen existiert.

Die Stadt verweist außerdem auf das Solarkataster Baden-Württemberg, mit dem Sie das Solarpotenzial Ihres Dachs kostenlos prüfen können.

Unsere Leistungen für Ihre energetische Sanierung

01

Erstkontakt und Überblick

Sie melden sich bei uns und schildern kurz Ihr Vorhaben. Wir sprechen gemeinsam über Ihr Gebäude, Ihre Ziele und beantworten die wichtigsten Einstiegsfragen.

02

Prüfung und Einschätzung

Wir sehen uns Ihre Ausgangssituation vor Ort in Backnang und Umgehbung genau an und geben Ihnen eine fachliche Einschätzung. Dabei zeigen wir auf, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche Förderprogramme genutzt werden können.

03

Begleitung im gesamten Prozess

Wir unterstützen Sie bei allen weiteren Schritten, von der Antragstellung über die Baustellenkontrollen bis zur finalen Bestätigung. Während der gesamten Sanierung haben Sie einen verlässlichen Ansprechpartner an Ihrer Seite.

In Backnanger Wohngebieten führt der Weg über die Einzellösung

Die Wärmeplanung weist Eignungsgebiete für Wärmenetze aus – im Wesentlichen den Innenstadtkern und bestimmte Gewerbegebiete, dort, wo die Wärmedichte hoch genug ist und erneuerbare Quellen in der Nähe liegen.

Für die Gebiete, die von Ein- und Zweifamilienhäusern geprägt sind, empfiehlt die Stadt ausdrücklich das Gegenteil: eine eigene, erneuerbare Lösung pro Gebäude. Auf ein Netz zu warten, das dort nie geplant ist, kostet Jahre.

Für die meisten Backnanger Hauseigentümer heißt das: Die Frage ist nicht ob Einzellösung, sondern welche. Das entscheidet sich an der Vorlauftemperatur Ihrer Heizkörper, am Zustand der Gebäudehülle und an der Reihenfolge, in der Sie sanieren.

Hand hält eine leuchtende Glühbirne

Jeder Sanierungsfahrplan = Ein neuer Baum

Jeder Sanierungsfahrplan tut Gutes für unseren Planeten!

Um unserer Verantwortung gegenüber der Natur gerecht zu werden, spenden wir einen Betrag, mit dem neue Bäume gepflanzt werden können. Durch die Aufforstung kann sich die Natur erholen und dem Klimawandel entgegenwirken. Wir schaffen einen Kreislauf aus Geben und Nehmen, bei dem alle Beteiligten profitieren.

Die Spende geht an die Stiftung Unternehmen Wald.

Häufige Fragen aus Backnang

In den meisten Ein- und Zweifamilienhausgebieten nicht. Die Wärmeplanung sieht Netze vor allem im Innenstadtkern und in bestimmten Gewerbegebieten vor und empfiehlt für die übrigen Lagen ausdrücklich Einzellösungen. Bei Zweifeln lohnt der Blick in den Wärmeplan für Ihre Adresse – das klären wir im Erstgespräch.

Derzeit nicht. Die Stadt bietet nach eigener Auskunft kein eigenes Förderprogramm für Solaranlagen an und verweist auf KfW und Land. Die Bundesförderung für Sanierung und Heizungstausch steht Ihnen selbstverständlich in voller Höhe offen.

Die Wärmeplanung rechnet mit 74 Prozent weniger Wärmebedarf bei tiefgreifender Sanierung und 38 Prozent bei moderaten Maßnahmen. Für Ihr konkretes Gebäude lässt sich das genauer beziffern – das ist der Kern eines Sanierungsfahrplans.

Beim Austausch der Heizung müssen in Baden-Württemberg 15 Prozent des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Das Gesetz lässt mehrere Wege zu, die sich kombinieren lassen – einer davon ist die Kombination aus einem individuellen Sanierungsfahrplan und dem Bezug von Biogas mit einem Anteil von mindestens 10 Prozent.

Häufig ja, aber nicht immer. Entscheidend sind die nötige Vorlauftemperatur und der Zustand der Gebäudehülle. Beides lässt sich vor der Investition messen und rechnen – raten muss niemand.

Von unserem Büro in Leutenbach aus betreuen wir Eigentümer, Hausverwaltungen und Wohnungseigentümergemeinschaften in Backnang, Winnenden, Waiblingen, Schorndorf und im übrigen Rems-Murr-Kreis sowie in Marbach und Affalterbach im angrenzenden Landkreis Ludwigsburg.

Lassen Sie uns über
Ihr Projekt sprechen

Nehmen Sie unverbindlich Kontakt auf. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen zurück und besprechen die nächsten Schritte.

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