Energieberatung in Marbach am Neckar
Seit Juli 2026 gibt es einen Wärmeplan für Marbach – kennen Sie ihn schon?
Am 2. Juli 2026 hat der Marbacher Gemeinderat die kommunale Wärmeplanung beschlossen. Erarbeitet hat sie das Büro ebök aus Tübingen; der Abschlussbericht mit 23 Karten ist öffentlich einsehbar.
Für Hauseigentümer ist das eine neue Lage. Wer hier bis vor kurzem über eine Heizung nachgedacht hat, musste raten. Jetzt gibt es für jeden Baublock eine Einschätzung – und die meisten wissen noch nichts davon.
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Unsere Leistungen für Ihre energetische Sanierung
Von der ersten Beratung bis zur Auszahlung Ihrer Förderung begleiten wir Sie durch alle Schritte. Wir arbeiten von Leutenbach aus und kommen für den Termin nach Marbach, statt aus der Ferne über Fotos zu beraten.
Fördermittel (KfW, BAFA)
Sichern Sie sich maximale finanzielle Unterstützung für Ihre Sanierung in Marbach und Umgebung. Wir prüfen alle verfügbaren Förderprogramme, stellen die Anträge und begleiten Sie bis zur Auszahlung.
Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)
Erhalten Sie einen klaren, schrittweisen Plan für die Sanierung Ihres Gebäudes. Der Staat trägt 50 % der Beratungskosten – und bei der Umsetzung verdoppeln sich die förderfähigen Ausgaben von 30.000 auf 60.000 € je Wohneinheit und Kalenderjahr.
Baubegleitung
Stellen Sie sicher, dass Ihre Sanierungsmaßnahmen fachgerecht umgesetzt werden. Profitieren Sie von kontinuierlicher Kontrolle und Dokumentation für Ihre Förderanträge.
KfW-Sanierung
Sanieren Sie Ihr Gebäude zum Effizienzhaus und profitieren Sie von den höchsten Fördersätzen. Wir planen mit Ihnen die optimale Kombination aus Einzelmaßnahmen für maximale Energieeinsparung.
Fachplanung
Erhalten Sie präzise technische Planungen für Ihre Sanierungsmaßnahmen. Alle notwendigen Berechnungen und Nachweise für Handwerker und Förderstellen aus einer Hand.
Was der neue Wärmeplan für Marbach vorsieht
Drei Wege bis 2040
Der Plan unterscheidet dezentrale Wärmepumpen im einzelnen Gebäude, Wärmenetze und – in ausgewählten Gebieten – Wasserstoffnetze. Welcher Weg für Ihre Adresse vorgesehen ist, steht in den Karten.
Das Gasnetz versorgt große Teile
Dazu kommen bestehende Fernwärme und in einzelnen Bereichen Flüssiggasnetze. Wer heute mit Gas heizt, gehört in Marbach zur Mehrheit – das ändert aber nichts an der Richtung.
Abwasserwärme und Geothermie geprüft
Der Plan untersucht Wärme aus Kanälen und Kläranlage, oberflächennahe Geothermie und das Solarpotenzial jedes Baublocks. Nicht jede Option ist überall verfügbar.
Ohne kommunalen Topf zählt die Bundesförderung doppelt
Ein eigenes Förderprogramm der Stadt Marbach ist uns nicht bekannt. Es bleibt bei Bund und Land – und die sind ohnehin der weitaus größere Posten.
Das heißt aber auch: Es gibt keinen zweiten Topf, der einen Fehler auffängt. Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme stehen, die Reihenfolge von Sanierungsfahrplan, Antrag und Auftragsvergabe ist vorgeschrieben, und der Sanierungsfahrplan muss schon bei der Antragstellung vorliegen.
Für eine kostenlose Erstberatung ist im Landkreis Ludwigsburg die LEA – Energieagentur Kreis Ludwigsburg zuständig, nicht die Energieagentur Rems-Murr. Wir empfehlen diesen Einstieg ausdrücklich. Was dort nicht entsteht, sind Sanierungsfahrplan, energetische Nachweise und Baubegleitung.
Was der Sanierungsfahrplan beim Bund genau bringt. Der iSFP-Bonus von fünf Prozentpunkten setzt zwei Dinge voraus: Der Fahrplan muss schon bei der Antragstellung vorliegen, und die Maßnahme muss ein förderfähiges Volumen von mindestens 30.000 Euro brutto erreichen. Bei kleineren Einzelmaßnahmen bringt der Bonus deshalb nichts. Der größere Hebel ist ein anderer: Mit Fahrplan verdoppeln sich die förderfähigen Ausgaben von 30.000 auf 60.000 Euro je Wohneinheit und Kalenderjahr. Zeit für die Umsetzung haben Sie bis zu 15 Jahre nach Erstellung.
Unsere Leistungen für Ihre energetische Sanierung
Erstkontakt und Überblick
Sie melden sich bei uns und schildern kurz Ihr Vorhaben. Wir sprechen gemeinsam über Ihr Gebäude, Ihre Ziele und beantworten die wichtigsten Einstiegsfragen.
Prüfung und Einschätzung
Wir sehen uns Ihre Ausgangssituation vor Ort in Marbach und Umgebung genau an und geben Ihnen eine fachliche Einschätzung. Dabei zeigen wir auf, welche Maßnahmen sinnvoll sind und welche Förderprogramme genutzt werden können.
Begleitung im gesamten Prozess
Wir unterstützen Sie bei allen weiteren Schritten, von der Antragstellung über die Baustellenkontrollen bis zur finalen Bestätigung. Während der gesamten Sanierung haben Sie einen verlässlichen Ansprechpartner an Ihrer Seite.
Wasserstoff im Plan ist kein Grund, auf Wasserstoff zu warten
Der Marbacher Wärmeplan nennt Wasserstoffnetze als eine von drei Optionen für ausgewählte Gebiete. Das liest sich für manchen Hauseigentümer wie eine Einladung, die alte Gasheizung noch zu behalten und abzuwarten.
Wir raten davon ab, und sagen Ihnen offen warum: Ein Eintrag im Wärmeplan ist eine Prüfoption, keine Zusage. Für die Wasserstoffversorgung von Wohngebäuden fehlen bislang die Mengen, die Netze und der Preis. Wer darauf setzt und in zehn Jahren erfährt, dass es nichts wird, hat zehn Jahre mit einer alten Heizung geheizt und die Sanierung nicht angefangen.
Der belastbare Weg sieht anders herum aus: zuerst den Wärmebedarf senken, damit jede spätere Technik kleiner und günstiger ausfällt. Was auch immer 2040 aus der Leitung kommt – ein gut gedämmtes Haus braucht weniger davon.
- Kundenorientierung
- Fachliche Kompetenz
- Transparenz
Jeder Sanierungsfahrplan = Ein neuer Baum
Jeder Sanierungsfahrplan tut Gutes für unseren Planeten!
Um unserer Verantwortung gegenüber der Natur gerecht zu werden, spenden wir einen Betrag, mit dem neue Bäume gepflanzt werden können. Durch die Aufforstung kann sich die Natur erholen und dem Klimawandel entgegenwirken. Wir schaffen einen Kreislauf aus Geben und Nehmen, bei dem alle Beteiligten profitieren.
Die Spende geht an die Stiftung Unternehmen Wald.
Häufige Fragen aus Marbach
Was steht im Marbacher Wärmeplan über mein Haus?
Der Plan ordnet jedem Baublock einen Versorgungspfad zu: dezentrale Wärmepumpe, Wärmenetz oder – in ausgewählten Gebieten – Wasserstoff. Der Abschlussbericht mit 23 Karten ist öffentlich bei der Stadt einsehbar. Wir sehen im Erstgespräch gemeinsam nach, was für Ihre Adresse gilt und was daraus folgt.
Soll ich auf ein Wasserstoffnetz warten?
Nein, dazu raten wir nicht. Ein Eintrag im Wärmeplan ist eine Prüfoption, keine Zusage. Für die Wasserstoffversorgung von Wohngebäuden fehlen bislang Mengen, Netze und ein belastbarer Preis. Den Wärmebedarf Ihres Hauses zu senken, zahlt sich dagegen unabhängig davon aus, welche Technik am Ende kommt.
Gibt es in Marbach städtische Zuschüsse?
Ein eigenes Förderprogramm der Stadt ist uns nicht bekannt. Die Bundesförderung von BAFA und KfW steht Ihnen in voller Höhe offen – und die ist ohnehin um ein Vielfaches größer als typische kommunale Programme.
Was fordert das EWärmeG beim Heizungstausch?
Das Gesetz ist Landesrecht und gilt im Landkreis Ludwigsburg genauso wie im Rems-Murr-Kreis – für Marbach also unverändert.
Beim Austausch der Heizung müssen in Baden-Württemberg 15 Prozent des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Das Gesetz lässt mehrere Wege zu, die sich kombinieren lassen – einer davon ist die Kombination aus einem individuellen Sanierungsfahrplan und dem Bezug von Biogas mit einem Anteil von mindestens 10 Prozent.
Marbach liegt doch im Kreis Ludwigsburg – beraten Sie hier überhaupt?
Ja. Marbach am Neckar gehört zum Landkreis Ludwigsburg, nicht zum Rems-Murr-Kreis – die zuständige Anlaufstelle für kostenlose Erstberatung ist entsprechend die Energieagentur Kreis Ludwigsburg. Von Leutenbach aus sind wir in gut einer Viertelstunde bei Ihnen, und Förderanträge bei BAFA und KfW laufen ohnehin bundesweit gleich.
In welchem Umkreis beraten Sie?
Von unserem Büro in Leutenbach aus betreuen wir Eigentümer, Hausverwaltungen und Wohnungseigentümergemeinschaften in Marbach und Affalterbach im Landkreis Ludwigsburg sowie in Winnenden, Waiblingen, Backnang, Schorndorf und im übrigen Rems-Murr-Kreis.
Marbach gehört zum Landkreis Ludwigsburg. Auf Ihren Förderantrag hat das keinen Einfluss – BAFA und KfW arbeiten bundesweit nach denselben Regeln. Nur die kostenlose Erstberatung läuft dort über die LEA Ludwigsburg statt über die Energieagentur Rems-Murr.
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